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Wortgeschichte zu

Arbeiterkolonie

sozialräumliche Segregation

Politik & Gesellschaft

Kurz gefasst

Arbeiterkolonie ist seit der Mitte des 19. Jahrhunderts im Deutschen bezeugt. Es wird zunächst synonym zum älteren Armenkolonie verwendet und impliziert, dass Arme, Obdachlose und (vermeintlich) Arbeitsunwillige an eine geregelte Arbeit herangeführt werden sollen. Daneben bildet sich eine zweite Bedeutung heraus, die im Kontext der Industrialisierung Deutschlands in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu verorten ist: Arbeiterkolonie kann auch Siedlung für Fabrikarbeiter bedeuten.

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Wortgeschichte

Die Arbeiterkolonie als Ansiedlung

Arbeiterkolonie begegnet im Deutschen seit der Mitte des 19. Jahrhunderts. Das Vorgängerwort ist ArmenkolonieWGd, das seit den 1820er Jahren im Deutschen bezeugt ist (1825, 1826) und (gezielte) Ansiedlung von Mittellosen, in der Regel im Kontext der Armenfürsorge bedeutet (1829, 1835). Voraussetzung sowohl für die Bildung des Kompositums Armenkolonie als auch für den Nachfolger Arbeiterkolonie ist die Abkoppelung der Bedeutung Siedlung von der machtpolitischen Bedeutungsschicht des neuzeitlichen Wortes Kolonie im Verlauf des 18. Jahrhunderts.

Arbeiterkolonie statt Armenkolonie. Sprachliche Ablösung

Die Wortverlaufskurve zeigt, dass „Arbeiterkolonie“ das ältere „Armenkolonie“ in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zunehmend ablöst.

Wortverlaufskurve zu „Arbeiterkolonie“ und „Armenkolonie“

DWDS (dwds.de)

Armenkolonie lässt sich zwar in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts weiterhin nachweisen (1871), wird aber vom neu gebildeten Arbeiterkolonie (1896) zunehmend abgelöst. Das gilt sowohl mit Blick auf die Verbreitung der beiden Wörter (vgl. Abb. 1 sowie die Wortverlaufskurve des Google NGram Viewers) als auch semantisch: Arbeiterkolonie bedeutet nun seinerseits (gezielte) Ansiedlung von Mittellosen, in der Regel im Kontext der Armenfürsorge (1896) und impliziert, dass Arme, Obdachlose und vermeintlich Arbeitsunwillige an eine geregelte Arbeit herangeführt werden sollen (1902, 1906). Dass Arbeiterkolonie Armenkolonie auch semantisch ablöst, zeigt ein entsprechender Eintrag in Meyers Großem Konversationslexikon: Der Begriff A[rbeiterkolonie] gehört der neuern Zeit an, früher war mehr die Benennung Armenkolonie üblich. (1905) Bedeutungsverwandt zu Arbeiterkolonie sind Bildungen wie Heimatkolonie, Ackerbaukolonie und Zwangsarbeiterkolonie (vgl. Brasch 2017, 33–34).

Warum Armenkolonie durch das neue Wort abgelöst wurde, ist schwer zu sagen; eine mögliche Erklärung wäre, dass es sich bei Arbeiterkolonie um einen Euphemismus handelt. Die wohl erste auch so benannte deutsche Arbeiterkolonie ist die Arbeiterkolonie Wilhelmsdorf bei Bielefeld, die Pastor Friedrich von Bodelschwingh 1882 gründete (vgl. Brasch 2017, 33). Das Wort Arbeiterkolonie setzt sich erst in den Jahren danach mit dieser Bedeutung durch, vereinzelte frühere Bezeugungen stehen hingegen entweder im Kontext überseeischer Expansion (1866) und sind als Spontanbildungen zu bewerten, oder aber das Wort wird vereinzelt im Sinne von Kolonne verwendet (vgl. 2DWB 3, 204).

Fabrikarbeitersiedlung. Die andere Bedeutung von Arbeiterkolonie

Daneben bildet sich bereits früh eine zweite Bedeutung heraus, die im Kontext der Industrialisierung Deutschlands in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu verorten ist: Arbeiterkolonie kann seither auch Siedlung für Fabrikarbeiter bedeuten (1872, 1899, 1900). Zu dieser Zeit haben Fabrikanten Siedlungen speziell für ihre Arbeiter angelegt. Bekannte Beispiele sind die Arbeiterkolonien der Firma Krupp wie beispielsweise die Essener Siedlung Margarethenhöhe. Diese Bedeutung von Arbeiterkolonie ist insofern nicht synonym zu Armenkolonie mit den genannten Implikationen der Armenfürsorge, sondern steht semantisch vielmehr dem Wort Arbeiterviertel, das seit Mitte des 19. Jahrhunderts mit der Bedeutung vorwiegend von Arbeitern bewohntes Stadtviertel bezeugt ist (1845, 1848), nahe.

Gegenwärtiger Sprachgebrauch

Beide Bedeutungen bestehen seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert parallel. Spätestens seit der Mitte des 20. Jahrhunderts sinkt dann die Bezeugungsfrequenz von Arbeiterkolonie deutlich (vgl. Abbildung 1 sowie die Wortverlaufskurve des Google NGram Viewers). Das hat in erster Linie sicherlich mit sachhistorischen Entwicklungen zu tun: Zum einen gehört die gezielte Ansiedlung von Mittellosen mit dem Ziel der Heranführung an geregelte Arbeit im Kontext der Armenfürsorge vor dem Hintergrund des Ausbaus des Sozialsystems heute der Vergangenheit an. Zum anderen gehören spätestens mit dem Übergang von der Industriegesellschaft zur postindustriellen Gesellschaft auch Gründungen von solchen Siedlungen, die Großfabrikanten zu Zeiten der Industrialisierung für ihre Arbeiter gebaut haben, der Vergangenheit an. Daneben mag für den Rückgang der Bezeugungsfrequenz des Wortes auch das Ende des deutschen Kolonialengagements in Übersee und der damit einhergehende Verwendungsrückgang des Grundwortes Kolonie eine Rolle gespielt haben.

Vor diesem Hintergrund wird Arbeiterkolonie gegenwärtig überwiegend in historischer Perspektive als Bezeichnung für Arbeitersiedlungen des 19. Jahrhunderts verwendet (1987, 1994).

Anna S. Brasch

Literatur

Brasch 2017 Brasch, Anna S.: Moderne – Regeneration – Erlösung. Der Begriff der „Kolonie“ und die weltanschauliche Literatur der Jahrhundertwende. Göttingen 2017.

2DWB Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm. Neubearbeitung. Hrsg. von der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (vormals Deutsche Akademie der Wissenschaften) und der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen. Bd. 1–9. Stuttgart 1983–2018. (dwds.de)

DWDS DWDS. Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute. (dwds.de)

6Meyers Meyers großes Konversations-Lexikon. Ein Nachschlagewerk des allgemeinen Wissens. Bd. 1–20. Leipzig 1902– [bzw. 1905-].

4Pierer Pierer’s Universal–Lexikon der Vergangenheit und Gegenwart oder Neuestes encyclopädisches Wörterbuch der Wissenschaften, Künste und Gewerbe. Vierte, umgearbeitete und stark vermehrte Auflage. Bd. 1–19. Altenburg 1857–1865. (zeno.org)

WDG Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache. Deutsche Akademie der Wissenschaften zu Berlin, Institut für deutsche Sprache und Literatur. Herausgegeben von Ruth Klappenbach und Wolfgang Steinitz. Bd. 1–6. Berlin 1964–1977.

Belegauswahl

In die tiefere Doktrin läßt er sich selten ein, wünscht aber überall Einrichtungen, wodurch die Arbeit geleitet, und produktiver gemacht werde, und wenn er gleich die Vortheile des größeren Grundbesitzes bey den nöthigen Vorbedingungen nicht verkennt, so will er doch nur ganz vorzüglich solche Einrichtungen ins Auge fassen, welche mit der von der Revolution her datirenden Gesetzgebung über den Grundbesitz in Frankreich im Einklange stehen; – wofür er denn vor allen von der Regierung zu gründende oder zu unterstützende agronomische Institute, wie Ackerschulen, Forstschulen, Armenkolonien, Assoziationen zu einer umfassenderen Betreibung der Landwirthschaft anerkennt, und mit besonderer Vorliebe als von Vorgängen und Beyspielen von dem Fellenbergischen Institute in der Schweiz, von einigen anderen agronomischen Instituten in Deutschland, von den neuern Armenkolonien in den Niederlanden, der Vogt’schen Armenkolonie bey Hamburg, den Bemühungen des Conte Dandolo zur Verbesserung des Seidenbaues in Nord-Italien, und von den Verbesserungen spricht, welche die in der strengsten Abtödtung lebenden Brüder von la Trappe seit ihrer Rückkehr aus England der Umgebend ihrer Abtey Meillereaie in Bretagne mitgetheilt haben.

Devby, P.: De l’Agriculutre en Europe et en Amérique, considérée et comparée dans les interêts de la France et de la Monarchie. In: Jahrbücher der Literatur. Ein und dreyßigster Band. Wien Juli, August, September 1825, S. 274–292, hier S. 275. (books.google.de)

Die administrirende Direktion der Armenkolonie Frederiksgabe, an deren Spize der verehrungswürdige Konferenzrath und Kommandeur J. D. Law[ä]tz steht, hat den 5ten Jahresbericht bekannt gemacht.

Allgemeine Zeitung für das Jahr 1826. Mit einem vollständigen Nominat- und Sach-Register. Stuttgart und Tübingen 1826, S. 54. (books.google.de)

So mußte ich dann die Kultur und Dorfanlage aufgeben, um nicht zuletzt selbst eine Stelle in meiner idealistischen Armenkolonie zu erbitten.

Hallberg, Freiherr von: Die Armen-Kolonie. Eine Epistel. München 1829, S. 37. (books.google.de)

Armencolonien, indem man Arme ſammt Familie auf einer Colonie ſich anſiedeln läßt, ihnen das Capital zum Betriebe verſchiedener Gewerbe gegen die Verpflichtung der Verzinſung und allmäligen Abzahlung übergibt und ſie wegen Fleiß und Sittlichkeit genau unter Aufſicht hält4).

Baumstark, Eduard: Kameralistische Encyclopädie. Handbuch der Kameralwissenschaften und ihrer Literatur für Rechts- und Verwaltungs-Beamten, Landstände, Gemeinde- Räthe und Kameral-Candidaten. Heidelberg/Leipzig 1835, S. 654. (deutschestextarchiv.de)

Und das Schönste bei der Sache ist, daß diese reichen Geldaristokraten mitten durch die sämmtlichen Arbeiterviertel auf dem nächsten Wege nach ihren Geschäftslokalen in der Mitte der Stadt kommen können, ohne auch nur zu merken, daß sie in die Nähe des schmutzigsten Elends gerathen, das rechts und links zu finden ist.

Engles, Friedrich: Die Lage der arbeitenden Klasse in England. Nach eigener Anschauung und authentischen Quellen. Leipzig 1845, S. 64. (books.google.de)

Das Volk las auch die republikanischen Hofblätter der provisorischen Regierung nicht, weder den „National“ der Beutelschneider Marrast, Marie, Pagés, noch die langweilige, friedliche „Reform“ des schwachen Ledru-Rollin; es hatte seine eigenen Blätter, die in derber, verständlicher, revolutionärer Sprache zu ihm redeten, und wenig oder gar nicht aus den Arbeitervierteln drangen, oder, wenn sie es thaten, vielleicht wie Raspail’s „Ami du Peuple“ von der honetten Bourgeoisjugend auf öffentlichem Platz verbraunt wurden

N. N.: Neue Rheinische Zeitung. Organ der Demokratie. Nr. 279, Sonntag, 22. April 1849. Beilage. Köln 1848, S. 1575. (deutschestextarchiv.de)

Nicht die Goldgräber Californiens haben Schätze erworben und bleibenden Besitz gegründet, sondern diejenigen, welche ihnen die Lebensbedürfnisse und Genüsse schafften.

Es wäre in unseren Tagen thöricht von jedem Culturvolke, sich in fernen Welttheilen die Wege durch Arbeitercolonieen bahnen zu wollen, seine Kräfte in Leistungen zu vergeuden, die geringere Begabung fordern.

Berg, Albert: Die preussische Expedition nach Ost-Asien. Nach amtlichen Quellen. Zweiter Band. Hrsg. von Albert Berg. Berlin 1866, S. 167. (deutschestextarchiv.de)

Und die Vorstellun gipfelt in der Bitte, daß zur Errichtung einer Muster-Armenkolonie dieser Art durch den Skt. Marien-Verein eine Summe von 10,000 fl. in das Budget der laufenden XI. Finanzperiode eingestellt werden möge.

Beilage CXXVI. Bothmer, Graf von: Vortrag im zweiten Ausschusse der Kammer der Reichsräthe über: „Die Vorstellung der Frau Gräfin Victoriane von Butier-Haimhausen ‚das Armenwesen betr.‘“ In: Verhandlungen der Kammer der Reichsräthe des Königreichs Bayern in den Jahren 1871 und 1872. Fünfundzwanzigster Landtag. Amtlich bekannt gemacht. Beilagen-Band I, München 1871/1872, S. 511–517, hier S. 512. (books.google.de)

Arbeiterkolonien haben insbesondere auch für die Landwirtschaft in Mecklenburg, Schleswig-Holstein etc. das größte Interesse, nachdem auch dort seit dem Eintritt dieser Länder in den Deutschen Zollverein überall auf den Landgütern Fabriken entstehen und überhaupt eine erhöhte vermehrte Industrie sich entfaltet und dabei unter den jetzigen Verhältnissen die Arbeiter fehlen, theils weil sie keine eigenen passenden Wohnungen finden, theils die mit großen Kosten herbeigezogenen fremden Arbeiter und Arbeiterinnen bei ihren temporären Einquartierungen ohne Familie immer mehr sittlich verwildern.

Bülow, C. Ch. von: Beitrag zur Lösung der Arbeiterfrage durch Anlegung von Arbeiterkolonien wie solche in Görz ausgeführt sind. Leipzig 1872, S. 1. (books.google.de)

Die am 28. Mai ſtattgehabte Hauptverſammlung des Schutzaufſichtsvereins (Präſident Herr Direktor Hartmann) hat die vorgelegte Jahresrechnung nach Antrag der Rechnungskommiſſion (Berichterſtatter Herr Bezirksamtsſchreiber Dr. Scheitlin) genehmigt, die Amtsführung des Komites verdankt und der Arbeiterkolonie Herdern, der Beſſerungsanſtalt Oberuzwil, dem Aſyl für ſchutzbedürftige Mädchen, der Rettungsanſtalt Thurhof, ſowie der Anſtalt zum „Guten Hirten“ in Altſtätten Beiträge von je Fr. 200 aus dem Ueberſchuſſe der Jahresrechnung zugeſprochen.

N. N.: Nr. 45, 03. 06. 1896. In: St. Galler Volksblatt. Uznach 1896, S. 2. (deutschestextarchiv.de)

Auf Einladung des Fabriksbeſitzers wird Se. Majeſtät die Fabriksanlagen — Gießerei, Schmiede, Patronenfabrik, Beſteckſabrik, Sanitätsſtation, Verſilberung — die Arbeitercolonie Margarethen, ein Arbeiterhaus, das Bad, die Knaberfeuerwehr, die Haushaltungsſchule und den Leſeſaal beſichtigen.

N. N.: Nr. 219, 26. 9. 1899. In: Reichspost. Wien 1899, S. 10. (deutschestextarchiv.de)

1862 erfolgte die erſte Conſtruction des Krupp‚ſchen Flachkeilverſchluſſes, 1863 der Bau der erſten Arbeitercolonie »Weſtend«, 1864 die Anlage des Schienen und Blechwalzwerkes, 1865 die Conſtruction des Krupp‘ſchen Rundtheilverſchluſſes.

Schweiger-Lerchenfeld, Amand von: Im Reiche der Cyklopen. Eine populäre Darstellung der Stahl- und Eisentechnik. Wien u. a. 1900, S. 165. (deutschestextarchiv.de)

Nicht etwa, daß die Wohlthätigkeitsanstalten allen Erfordernissen genügen. Einen beträchtlichen Theil der Obdachlosen nehmen die beiden Asyle, die Arbeiterkolonie und ähnliche Häuser wohl auf, doch lange nicht alle.

N. N. [ago .]: Aus der Reichshauptstadt. In: Frankfurter Zeitung (Abend-Ausgabe), 3. 1. 1902, S. 1. [DWDS]

Der Begriff A[rbeiterkolonie] gehört der neuern Zeit an, früher war mehr die Benennung Armenkolonie üblich.

Arbeiterkolonie. In: Meyers großes Konversations-Lexikon. Ein Nachschlagewerk des allgemeinen Wissens. Bd. 1–20. Leipzig 1902– [bzw. 1905-]. Erster Band A bis Astigmatismus, Leipzig/Wien 1905, S. 680–681, hier S. 680.

So für den fortgejagten Feldwebel, für einen Pastor, der durch ein Sittlichkeitsverbrechen sein Leben verpfuscht hatte und für so viele andere mit ähnlicher Vergangenheit, besonders für die älteren Leute. Für diese gibt es keine Zukunft weiter wie das Arbeitshaus oder die Arbeiterkolonie. Und ich weiß nicht, ob ich mich für die freuen soll, die nach langer Arbeitslosigkeit und Umherstreifen in eine Arbeiterkolonie aufgenommen werden.

Ostwald, Hans: Landstreicher, Berlin: Marquardt [1906], S. 59. [DWDS]

Doch auch die Einrichtungen, die dann zur Verfügung stehen – etwa 17000 Plätze bundesweit in Heimen und früher sogenannten „Arbeiterkolonien“, davon nur etwa 11000 mit qualifiziertem Hilfeangebot –, heben den Ausschluß der Betroffenen nur selten auf.

N. N.: Wohnungslos in Deutschland. In: Die Zeit, 6. 3. 1987, Nr. 11. [DWDS] (zeit.de)

Die Herzogsägmuhle bei Peiting in Oberbayern wurde 1894 als „Arbeiterkolonie“ für obdach- und arbeitsiose Männer gegründet.

N. N.: Zitadelle Spandau und Stauferkaiser Friedrich II. In: Berliner Zeitung, 11. 6. 1994. [DWDS]