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Rollkur, die

monocolor, Adj.

piksen, Verb

Arbeitnehmervertreterin, die

blau, Adj.

Neologismen

aus: exit_to_app Neologismenwörterbuch

Pay-per-View, 90er Jahre

Intimrasur, 90er Jahre

Schwarmstadt, Zehnerjahre

Klimaschutzmanagerin, Nullerjahre

Nachtwächterwanderung, Nullerjahre

Geschichte

Wortgeschichten

aus: Wortgeschichte digital

Postmoderne

Vereinzelt sowohl im Deutschen als auch international seit Beginn des 20. Jahrhunderts belegt, erhalten das Substantiv Postmoderne ebenso wie das Adjektiv postmodern ihre heute gängige Bedeutung erst einige Jahrzehnte später. Seither werden sie auf das Zeitalter nach der (westlichen) Moderne, auf mit dieser Periode verbundenen Denk- und Theorierichtungen sowie typischen Stilrichtungen in Architektur, Literatur und Künsten bezogen. Selten begegnet zudem Nachmoderne als Synonym zu Postmoderne.

Deutsches Wörterbuch

exit_to_app von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm

glühe

verbalsubstantiv zu glühen, verschiedentlich bezeugt, doch nicht in zusammenhängender überlieferungsreihe: als 'zustand des glühens', seit spätmhd. zeit unsicher belegt: ey wer ist doch die reine welch also fru sich durch die kore swinget, zu gleicher weis auftringet in worer glu der morgenröt ob allen H. Folz 52 Mayer, doch vgl. glo (: also) ebda 10; glo (: ho) 291; wan ein pferdt ein geschwolnen schlauch hat, nimb nuszbaumlaub, legs auff ein gluee und räuche ihn darmit Seutter roszarznei (Augsb. 1599) 412; übertragen: als er (der einsiedler) des teuffels list und die glüe der unzucht in seinem hertzen merckte, da gedenckt er stets an die helle D. Schaller theol. herold (1604) 412; Adelung nennt glühe 'ein nur bei verschiedenen eisenarbeitern übliches wort, der zustand da das eisen glühet' 2 (1775) 730; dazu vgl.: ich kann die glüe nicht tadeln, ... denn der ruch gibt es, wenn eine glüe mehr mineralisch räucht, denn metallisch, so ists schon ümbs metall eines theils geschehen B. Valentinus chimische schr. (1677) 2, 162. aus der mehrfachen lexikalischen bezeugung im 18. jh. ist auf eine allgemeinsprachliche verwendung nicht zu schlieszen, vgl. Schwan dict. 1 (1783) 772; Voigtel wb. (1793) 2, 106, doch lebt das wort in den mundarten noch heute, vgl. rhein. wb. 2, 1287; Doornkaat-Koolman 1, 633; ferner für das nordfries. glöi glut, f., Schmidt-Petersen 52; Jensen Wiedingharde 158. in der fachsprache ist glühe auch die vorrichtung zum glühen, der glühherd mit dem glührost, näheres s. Jacobsson techn. wb. 2 (1782) 123.

Fremdwörter

exit_to_app aus: Deutsches Fremdwörterbuch

lackieren

Ztw. ‘mit Lack bestreichen’ seit Ende des 17. Jahrh. bezeugt: z. B. Ettner 1697 Chymicus 645 ein herrlicher Lackirter Japonischer Tisch; und eingehend Sperander 1727. – Dem geht ein lackziren ‘mit Lack vermischen’ voran, bei Krämer 1676 u. 1678; beide aus gleichbedeutendem ital. laccare. Danebe[...]

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Das Zentrum für digitale Lexikographie der deutschen Sprache hat zum Ziel, die deutsche Sprache in Gegenwart und Geschichte umfassend und wissenschaftlich verlässlich zu beschreiben. In Form dieses Portals bietet es Zugriff auf umfangreiche gegenwartssprachliche und historische Wortinformationen. Diese reichen von der Darstellung der Schreibweise, der Grammatik und der Bedeutungen eines Begriffs über die seiner typischen Verbindungen bis hin zur Beschreibung seiner Frequenz und Bedeutungsentwicklung. Die Suchergebnisse werden übersichtlich auf einer Ergebnisseite präsentiert, von wo aus die individuellen Ressourcen angesteuert werden können. Die ZDL-Portalseite befindet sich im Aufbau. Weitere Dienste und Ressourcen der Akademien und weiterer Projektpartner werden im Laufe des Projekts eingebunden.

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