Das Portal zum deut­schen Wort­schatz von
den Anfän­gen bis zur Ge­gen­wart

Geschichte

Wortgeschichten

aus: Wortgeschichte digital

Masse

Masse, ein Lehnwort aus dem Lateinischen, bedeutet zunächst ›Stoff, Teig, Klumpen‹. Für den Bereich ›Gesellschaft‹ relevante Bedeutungen bilden sich erst gegen Ende des 18. Jahrhunderts heraus. Aus der quantifizierenden Lesart große Masse (von) ›große Menge von etwas‹ entwickelt sich (als Spezialisierung) zunächst die Bedeutung ›große Menge von Menschen‹, dann auch ›Mehrheit der Menschen, größter Bevölkerungsanteil‹ sowie ›besitzlose ärmere Bevölkerung‹. Im 19. und 20. Jahrhundert ist der Wortgebrauch auch von ideologischen Positionen geprägt: Aus einer konservativen, kulturkritischen Position heraus wird das Wort meist abwertend verwendet; eine besondere Rolle spielt dabei das Stereotyp der affektgeleitet und irrational handelnden Masse. Im Marxismus treten die Massen (häufig im Plural) hingegen als positiv besetzte historische Akteure in Erscheinung.

Deutsches Wörterbuch

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Über

Zentrum für di­gi­ta­le Le­xi­ko­gra­phie der deut­schen Spra­che

Das Zentrum für digitale Lexikographie der deutschen Sprache hat zum Ziel, die deutsche Sprache in Gegenwart und Geschichte umfassend und wissenschaftlich verlässlich zu beschreiben. In Form dieses Portals bietet es Zugriff auf umfangreiche gegenwartssprachliche und historische Wortinformationen. Diese reichen von der Darstellung der Schreibweise, der Grammatik und der Bedeutungen eines Begriffs über die seiner typischen Verbindungen bis hin zur Beschreibung seiner Frequenz und Bedeutungsentwicklung. Die Suchergebnisse werden übersichtlich auf einer Ergebnisseite präsentiert, von wo aus die individuellen Ressourcen angesteuert werden können. Die ZDL-Portalseite befindet sich im Aufbau. Weitere Dienste und Ressourcen der Akademien und weiterer Projektpartner werden im Laufe des Projekts eingebunden.

Ressourcen des ZDL

Wörterbücher

Von hier aus gelangen Sie direkt zu den mit unserem Portal verknüpften Wörterbüchern: Zum DWDS, das den Wortschatz der Gegenwart im Hinblick auf Grammatik, Aussprache, Bedeutung(en), Wortverbindungen und Wortverwendung umfassend beschreibt, zu den Texten des Projekts „Wortgeschichte digital“, die wesentliche Entwicklungen in der jüngeren Wortschatzgeschichte von 1600 bis heute nachzeichnen, zum Neologismenwörterbuch des IDS, das seit 1991 etablierte neue Wörter und Wortbedeutungen erfasst, und zum Deutschen Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, das die bisher umfangreichste historische Darstellung des deutschen Wortschatzes bietet, sowie dessen Neubearbeitung.

exit_to_app Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache Pfeil

Der deutsche Wortschatz der Gegenwart


Wortgeschichte digital Pfeil

Entwicklungen in der Wortschatzgeschichte von 1600 bis heute


exit_to_app Schweizerisches Idiotikon Pfeil

Die deutsche Sprache in der Schweiz vom Spätmittelalter bis in die Gegenwart


exit_to_app Neologismenwörterbuch Pfeil

Neue Wörter und Bedeutungen aus den 90er, Nuller- und Zehnerjahren


exit_to_app J. und W. Grimm: Deutsches Wörterbuch Pfeil

Das umfangreichste historische Bedeutungswörterbuch des Deutschen


exit_to_app J. und W. Grimm: Deutsches Wörterbuch, Neubearbeitung Pfeil

Neubearbeitung des Deutschen Wörterbuches (A–F)

Korpora

Von hier aus gelangen Sie zu den mit unserem Portal verknüpften Korpusressourcen. Diese umfassen die Referenz-, Zeitungs-, Web- und Spezialkorpora des DWDS, das Deutsche Textarchiv (DTA), das mit dem DTA-Kernkorpus einen disziplinen- und gattungsübergreifenden Grundbestand deutschsprachiger Texte aus dem Zeitraum von ca. 1600 bis 1900 zur Verfügung stellt, sowie das am IDS gepflegte DeReKo, das u. a. Grundlage des Neologismenwörterbuches ist. Weitere Ressourcen werden im Projektverlauf folgen.

exit_to_app BBAW-Korpora Pfeil

Umfangreiche Referenz-, Zeitungs-, Web- und Spezialkorpora


exit_to_app Deutsches Textarchiv Pfeil

Belletristik und Sachliteratur von 1600 bis 1900 im Volltext


exit_to_app Deutsches Referenzkorpus DeReKo Pfeil

Am IDS gepflegtes Referenzkorpus des Gegenwartsdeutschen

Werkzeuge

Von hier aus gelangen Sie zu den mit unserem Portal verknüpften Visualisierungen. Diese beruhen auf den linguistisch vorannotierten Textkorpora des DWDS und darauf ausgeführten statistischen Berechnungen zu Wortfrequenzen: Zu den Verlaufskurven, die Wortkarrieren über den geschichtlichen Verlauf sichtbar machen, zum Wortprofil, das die typischen Verbindungen eines Wortes in Wortwolken anzeigt, und zu DiaCollo, einer Anwendung, die typische Wortverbindungen zu einem Wort ermittelt und deren Veränderungen im geschichtlichen Verlauf anschaulich visualisiert.

exit_to_app Wortverlaufskurven Pfeil

Häufigkeit von Wörtern im geschichtlichen Verlauf


exit_to_app Wortprofil Pfeil

Typische Wortverbindungen geordnet nach grammatischen Funktionen


exit_to_app DiaCollo Pfeil

Typische Wortverbindungen im geschichtlichen Verlauf

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