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Pluralismus

Pluralität, das auf spätlateinisch plūrālitas ›Mehrzahl, Vielzahl‹ zurückzuführen ist, ist im Deutschen mindestens seit dem 17. Jahrhundert belegt. Anfänglich bedeutet es ›Vielzahl‹, daneben auch ›Mehrheit, Majorität‹. Pluralismus ist zunächst in der Philosophie belegt und bedeutet dort um 1800 ›Gemeinsinn‹ im Gegensatz zu Egoismus; diese Bedeutung ist heute nicht mehr gängig. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts bezeichnet Pluralismus ebenfalls in der Philosophie eine philosophische Position, derzufolge die Wirklichkeit nicht auf ein einziges Grundprinzip zurückgeht, sondern auf mehreren selbstständigen Prinzipien beruht. Ab Beginn des 20. Jahrhunderts wird Pluralismus zunehmend auf Politik und Gesellschaft bezogen. Es entsteht die – zunächst negativ, später positiv konnotierte – Bedeutung ›(kulturelle, politische, gesellschaftliche) Vielfalt‹. Auch Pluralität kann nunmehr diese Bedeutung tragen; Pluralität und Pluralismus sind in dieser Bedeutung nun synonym.

Deutsches Wörterbuch

exit_to_app von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm

geweben

die ursprüngliche participialform zu weben, die später unter dem einflusz schwacher flexionsformen durch gewebt verdrängt wurde. eigentliche isolierte bedeutung läszt sich für das particip nicht belegen; es ist mehr die form, der beachtung zu schenken ist: si sullent ouch alle von disshin die saltzseck mâchen anderhalb eln lang und drier fierdling breit und dik geweben. Züricher stadtbücher 1, 387; darzwischen wann sie (d. kinder) ein wenig erwachsen, unnd gehen kónden, machens inen fliegende röcklein ausz zartem gewürck an, darein mehrerlai farben geweben. Rauwolf reise in die morgenländer 89; der fürhang in der kirch' auffs künstlichste geweben mit schönem scharlachroth, hat einen krach gegeben. Opitz teutsche poemata 190 neudr.; scutula, toga scutulata, gericht kleid, klein rund geweben wie ein spinnwep. Eras. Alberus novum dict. genus (1540) Kiᵇ; gewäben Maaler 178ᵃ; geweben Hulsius (1605) 63ᵃ; gewäben Frisius (1616); die schwache form des particips (gewebt, s. d.) ist zuerst bei Henisch angemerkt und setzt sich bald fest. schon im 17. jahrh. sind es nur noch oberdeutsche wörterbücher, die die starke form buchen, so Schönsleder, Dentzler u. a.

Fremdwörter

exit_to_app aus: Deutsches Fremdwörterbuch

Thermometrie

Dtsch. Rundschau 49 (1886) 41 physiologische Thermometrie;

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Das Zentrum für digitale Lexikographie der deutschen Sprache hat zum Ziel, die deutsche Sprache in Gegenwart und Geschichte umfassend und wissenschaftlich verlässlich zu beschreiben. In Form dieses Portals bietet es Zugriff auf umfangreiche gegenwartssprachliche und historische Wortinformationen. Diese reichen von der Darstellung der Schreibweise, der Grammatik und der Bedeutungen eines Begriffs über die seiner typischen Verbindungen bis hin zur Beschreibung seiner Frequenz und Bedeutungsentwicklung. Die Suchergebnisse werden übersichtlich auf einer Ergebnisseite präsentiert, von wo aus die individuellen Ressourcen angesteuert werden können. Die ZDL-Portalseite befindet sich im Aufbau. Weitere Dienste und Ressourcen der Akademien und weiterer Projektpartner werden im Laufe des Projekts eingebunden.

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