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Asyl

Das Substantiv Asyl ist über das lateinische asylum auf griechisch ásylon ›Heiligtum, in dem man vor Verfolgung sicher ist‹ zurückzuführen. Es ist im Deutschen ab dem 15. Jahrhundert nachweisbar und bedeutet zunächst ›Zufluchtsort; Schutz (für Verfolgte)‹. Ab Beginn des 19. Jahrhunderts tritt mit ›Heim für sozial Benachteiligte‹ eine neue Lesart auf. Im Verlauf des 19. Jahrhunderts wird Asyl zunehmend auch auf politische Kontexte bezogen und es entsteht die neue Lesart ›Schutz und Aufenthalt, den ein Staat einem politisch Verfolgten gewährt‹. In dieser Bedeutung erfährt Asyl zudem eine zunehmende Verrechtlichung.

Deutsches Wörterbuch

exit_to_app von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm

güterlos

ohne eigentum, besitzlos: wie soll ein kriegsmann seine tapfferkeit im streit bezeugen, der armseelig und güterlosz ist persian. baumgarten 24, anhang zu Olearius verm. reisebeschr. (1696); so kan ein reicher mann hierinnen gott nachahmen und wieder gutes thun dem güterlosen saamen F. H. v. Perlensee lob d. geldsucht (1709) 743; schwerlich gewährt dem güterlosen ein ansehnlicher mann seine tochter als ehegemahl G. Freytag ges. w. 8, 45. — güterlotterie, f., verlosung von grundstücken: ein los auf seine güterlotterie Gutzkow ges. w. 5, 48. —

Fremdwörter

exit_to_app aus: Deutsches Fremdwörterbuch

fermentieren

Paracelsus 1530 S. W. I 8,188 Nun was fermentiren und putreficiren und digeriren und exaltiren [...]

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Zentrum für di­gi­ta­le Le­xi­ko­gra­phie der deut­schen Spra­che

Das Zentrum für digitale Lexikographie der deutschen Sprache hat zum Ziel, die deutsche Sprache in Gegenwart und Geschichte umfassend und wissenschaftlich verlässlich zu beschreiben. In Form dieses Portals bietet es Zugriff auf umfangreiche gegenwartssprachliche und historische Wortinformationen. Diese reichen von der Darstellung der Schreibweise, der Grammatik und der Bedeutungen eines Begriffs über die seiner typischen Verbindungen bis hin zur Beschreibung seiner Frequenz und Bedeutungsentwicklung. Die Suchergebnisse werden übersichtlich auf einer Ergebnisseite präsentiert, von wo aus die individuellen Ressourcen angesteuert werden können. Die ZDL-Portalseite befindet sich im Aufbau. Weitere Dienste und Ressourcen der Akademien und weiterer Projektpartner werden im Laufe des Projekts eingebunden.

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exit_to_app J. und W. Grimm: Deutsches Wörterbuch, Neubearbeitung Pfeil

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Ein Autoren-Bedeutungswörterbuch

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Von hier aus gelangen Sie zu den mit unserem Portal verknüpften Korpusressourcen. Diese umfassen die Referenz-, Zeitungs-, Web- und Spezialkorpora des DWDS, das Deutsche Textarchiv (DTA), das mit dem DTA-Kernkorpus einen disziplinen- und gattungsübergreifenden Grundbestand deutschsprachiger Texte aus dem Zeitraum von ca. 1600 bis 1900 zur Verfügung stellt, sowie das am IDS gepflegte DeReKo, das u. a. Grundlage des Neologismenwörterbuches ist. Weitere Ressourcen werden im Projektverlauf folgen.

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Umfangreiche Referenz-, Zeitungs-, Web- und Spezialkorpora


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exit_to_app Wortverlaufskurven Pfeil

Häufigkeit von Wörtern im geschichtlichen Verlauf


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Typische Wortverbindungen im geschichtlichen Verlauf

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