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Vetternwirtschaft

Das Wort Vetternwirtschaft ist eine Lehnübertragung in Anlehnung an das ältere Wort Nepotismus und in der Mitte des 19. Jahrhundert zuerst im Deutschen belegt. Es bedeutet ›ungerechte Bevorzugung von Verwandten und Freunden‹ und wird stets abwertend verwendet. Seit den 1930er Jahren ist Vetternwirtschaft deutlich häufiger bezeugt als der bildungssprachliche Ausdruck Nepotismus. Auch wenn das Wort Vetternwirtschaft grundsätzlich als geschlechtsneutral zu verstehen ist, treten gelegentlich Bildungen mit weiblichen Verwandtschaftsbezeichnungen wie Basenwirtschaft und Cousinenwirtschaft hinzu. Daneben stehen ohne Bedeutungsunterschied regionale Varianten wie schwäbisch Vetterleswirtschaft und bairisch Spezlwirtschaft.

Deutsches Wörterbuch

exit_to_app von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm

nichtich

in der Fichteschen philosophie die sinnen- und körperwelt als gegensatz zum ich. Fichte werke 6, 294. 296; einzelne reden .. werden durch eindrücke vom nicht-ich bestimmt. über den begr. der wissensch. 35; die objektivität, die Kant noch hatte bestehen lassen, hatte Fichte aufgehoben. nur das ich ist. allein das ich setzt ein nicht-ich, also doch eine art von objekt voraus. Schwegler gesch. der philosophie (1857) 190. in scherzhafter anwendung (beispiele auch bei ich th. 4², 2031): Fichtens absicht, sonntags zu lesen .. muszte den widerstand seiner collegen höchst unangenehm empfinden, bis sich denn gar zuletzt ein studentenhaufen vors haus zu treten erkühnte und ihm die fenster einwarf: die unangenehmste weise von dem dasein eines nichtichs überzeugt zu werden. Göthe 31, 54; was nicht ich ist, sagst du (Fichte), ist nur ein nicht-ich. getroffen freund! so dachte die welt längst, und so handelte sie. 3, 252 Hempel; eine frau sucht nicht, wie ein Narzissus, das eigne bild und ein zweites ich, sondern viel lieber ein nicht-ich. J. Paul 48, 136 H.

Fremdwörter

exit_to_app aus: Deutsches Fremdwörterbuch

uniert

Hainhofer 1610 Br. 10 den unierten Fürsten;

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Zentrum für di­gi­ta­le Le­xi­ko­gra­phie der deut­schen Spra­che

Das Zentrum für digitale Lexikographie der deutschen Sprache hat zum Ziel, die deutsche Sprache in Gegenwart und Geschichte umfassend und wissenschaftlich verlässlich zu beschreiben. In Form dieses Portals bietet es Zugriff auf umfangreiche gegenwartssprachliche und historische Wortinformationen. Diese reichen von der Darstellung der Schreibweise, der Grammatik und der Bedeutungen eines Begriffs über die seiner typischen Verbindungen bis hin zur Beschreibung seiner Frequenz und Bedeutungsentwicklung. Die Suchergebnisse werden übersichtlich auf einer Ergebnisseite präsentiert, von wo aus die individuellen Ressourcen angesteuert werden können. Die ZDL-Portalseite befindet sich im Aufbau. Weitere Dienste und Ressourcen der Akademien und weiterer Projektpartner werden im Laufe des Projekts eingebunden.

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