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DWDS: neueste Artikel

aus: exit_to_app Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache

monocolor, Adj.

monocolor, Adj.

blau, Adj.

Gruppenführer, der

Stundenbuch, das

Neologismen

aus: exit_to_app Neologismenwörterbuch

Handbike, 90er Jahre

Latte-macchiato-Mutter, Nullerjahre

E-Pass, Nullerjahre

Bestellbutton, Zehnerjahre

Körperscanner, Nullerjahre

Geschichte

Wortgeschichten

aus: Wortgeschichte digital

Kommune

Kommune ist eine Entlehnung aus dem Lateinischen commūne ›Gemeinwesen, Gemeinde, Stadt, Staat‹. Ins Deutsche findet das Wort über die romanischen Sprachen Eingang; commun[e] ist im Deutschen mindestens seit dem 13. Jahrhundert mit der Bedeutung ›Gemeinde‹ bezeugt. Während einige ältere Bedeutungen wie beispielsweise ›Gebetsbuch‹ irgendwann aus dem Gebrauch geraten, hat sich die Bedeutung ›Gemeinde, lokale Gebietskörperschaft, Verwaltungseinheit‹ bis heute gehalten. Neben der Bedeutungslinie, in der die Kommune ein zunächst informelles, später auch rechtliches Gebilde innerhalb des Staates ist, bildet sich über die sachhistorischen Ereignisse erst der Französischen Revolution, dann der Pariser Kommune von 1871 sukzessive eine neue Bedeutungslinie aus, in der Kommune in sozialistischer und kommunistischer Perspektive gerade als Alternative zum Staat bzw. genauer den herrschenden Eliten gedacht wird. Berührungspunkte mit dem sozialistischen bzw. kommunistischen Diskurs hat schließlich eine Bedeutungsentwicklung, die im 20. Jahrhundert in der Ausbildung der Bedeutung ›Wohngemeinschaft bzw. Ansiedlungen mit gemeinschaftlicher Lebensform und/oder Kollektivwirtschaft‹ mündet.

Deutsches Wörterbuch

exit_to_app von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm

stiefmütterlichkeit

art und weise einer stiefmutter, von stiefmütterlich. schon im 15. jh. lexikalisch: stieffmuderlicheit novercalitas Diefenbach 383ᶜ. dann erst wieder im 19. jh. bezeugt, s. Campe 4, 655ᵇ: die ungerechtigkeit und stiefmütterlichkeit des glücks gegen ihn, den vernachlässigten, immer hintangesetzten schneidermeister Hebbel w. 8, 251 Werner; verödung dieser landstriche durch verwilderung der bewohner und stiefmütterlichkeit der verwaltung Ritter erdkde 6, 390.

Fremdwörter

exit_to_app aus: Deutsches Fremdwörterbuch

Pönitenz

F. ‘Buße; Bußübung’ aus spätlat. poenitentia ‘Reue’ seit mhd. Zeit belegt als pênitenze ‘Buße’; oft verstärkt Busse und Pönitenz. Nachweise: DWb. Lexer. – Vgl. Pön.

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Zentrum für di­gi­ta­le Le­xi­ko­gra­phie der deut­schen Spra­che

Das Zentrum für digitale Lexikographie der deutschen Sprache hat zum Ziel, die deutsche Sprache in Gegenwart und Geschichte umfassend und wissenschaftlich verlässlich zu beschreiben. In Form dieses Portals bietet es Zugriff auf umfangreiche gegenwartssprachliche und historische Wortinformationen. Diese reichen von der Darstellung der Schreibweise, der Grammatik und der Bedeutungen eines Begriffs über die seiner typischen Verbindungen bis hin zur Beschreibung seiner Frequenz und Bedeutungsentwicklung. Die Suchergebnisse werden übersichtlich auf einer Ergebnisseite präsentiert, von wo aus die individuellen Ressourcen angesteuert werden können. Die ZDL-Portalseite befindet sich im Aufbau. Weitere Dienste und Ressourcen der Akademien und weiterer Projektpartner werden im Laufe des Projekts eingebunden.

Ressourcen des ZDL

Wörterbücher

Von hier aus gelangen Sie direkt zu den mit unserem Portal verknüpften Wörterbüchern: Zum DWDS, das den Wortschatz der Gegenwart im Hinblick auf Grammatik, Aussprache, Bedeutung(en), Wortverbindungen und Wortverwendung umfassend beschreibt, zu den Texten des Projekts „Wortgeschichte digital“, die wesentliche Entwicklungen in der jüngeren Wortschatzgeschichte von 1600 bis heute nachzeichnen, zu WAHRIG Deutsches Wörterbuch, zum Schweizerischen Idiotikon, das die deutsche Sprache in der Schweiz vom Spätmittelalter bis in die Gegenwart dokumentiert, zum Neologismenwörterbuch des IDS, das seit 1991 etablierte neue Wörter und Wortbedeutungen erfasst, zum Deutschen Fremdwörterbuch und zum Deutschen Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, das die bisher umfangreichste historische Darstellung des deutschen Wortschatzes bietet, sowie dessen Neubearbeitung, zum Goethe-Wörterbuch.

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Zentrale Wörter des Deutschen von 1600 bis heute


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Das Standardwerk mit einem Lexikon der Sprachlehre


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Die deutsche Sprache in der Schweiz vom Spätmittelalter bis in die Gegenwart


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Neue Wörter und Bedeutungen aus den 90er, Nuller- und Zehnerjahren


exit_to_app Deutsches Fremdwörterbuch Pfeil

Das Standardwerk der historischen Fremdwortlexikographie


exit_to_app J. und W. Grimm: Deutsches Wörterbuch Pfeil

Das umfangreichste historische Bedeutungswörterbuch des Deutschen


exit_to_app J. und W. Grimm: Deutsches Wörterbuch, Neubearbeitung Pfeil

Neubearbeitung des Deutschen Wörterbuches (A–F)


exit_to_app Goethe-Wörterbuch Pfeil

Ein Autoren-Bedeutungswörterbuch

Korpora

Von hier aus gelangen Sie zu den mit unserem Portal verknüpften Korpusressourcen. Diese umfassen die Referenz-, Zeitungs-, Web- und Spezialkorpora des DWDS, das Deutsche Textarchiv (DTA), das mit dem DTA-Kernkorpus einen disziplinen- und gattungsübergreifenden Grundbestand deutschsprachiger Texte aus dem Zeitraum von ca. 1600 bis 1900 zur Verfügung stellt, sowie das am IDS gepflegte DeReKo, das u. a. Grundlage des Neologismenwörterbuches ist. Weitere Ressourcen werden im Projektverlauf folgen.

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Umfangreiche Referenz-, Zeitungs-, Web- und Spezialkorpora


exit_to_app Deutsches Textarchiv Pfeil

Belletristik und Sachliteratur von 1600 bis 1900 im Volltext


exit_to_app Deutsches Referenzkorpus DeReKo Pfeil

Am IDS gepflegtes Referenzkorpus des Gegenwartsdeutschen

Werkzeuge

Von hier aus gelangen Sie zu den mit unserem Portal verknüpften Visualisierungen. Diese beruhen auf den linguistisch vorannotierten Textkorpora des DWDS und darauf ausgeführten statistischen Berechnungen zu Wortfrequenzen: Zu den Verlaufskurven, die Wortkarrieren über den geschichtlichen Verlauf sichtbar machen, zum Wortprofil, das die typischen Verbindungen eines Wortes in Wortwolken anzeigt, und zu DiaCollo, einer Anwendung, die typische Wortverbindungen zu einem Wort ermittelt und deren Veränderungen im geschichtlichen Verlauf anschaulich visualisiert.

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Typische Wortverbindungen im geschichtlichen Verlauf

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