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aus: exit_to_app Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache

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aus: exit_to_app Neologismenwörterbuch

zappen, 90er Jahre

Teleteaching, 90er Jahre

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Beutekunst, 90er Jahre

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Geschichte

Wortgeschichten

aus: Wortgeschichte digital

Lebensformen

Seit jeher sprechen Menschen über unterschiedliche Arten, zu leben und Leben zu gestalten: Schon in der Antike war der Begriff der Ars Vivendi in Gebrauch. Die deutsche Sprache kennt mehr als ein Wort hierfür. War es zunächst vornehmlich das Wort Lebensart, das zur Verfügung stand und im Zeitalter der Aufklärung Konjunktur hatte, treten um 1800 mit Lebensweise und Lebensführung zwei neue Wörter hinzu. Um 1900 kommt es zu einer neuerlichen Wortneuschöpfung: Im Kontext der noch jungen Soziologie wird Lebensstil in die Fachsprache eingeführt und findet in der Nachfolge auch allgemeinsprachlich Verwendung. Schließlich wird Lifestyle spätestens in den 1980er Jahren (zurück) ins Deutsche entlehnt.

Deutsches Wörterbuch

exit_to_app von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm

kühatel

harnlache von kühen: solche magneten sollen bei irer kraft erhalten und gesterket werden, wenn man sie ... in einer küeatel oder mistlacken .. ligen leszet. Mathesius Sar. 142ᵇ (1562 203ᵃ). bei Frisch 1, 39ᵃ atel m. (auch otel gespr.), mistwasser so aus den kühställen flieszet, kühatel. ebenso schwed. dial. ko-adel, ko-piss Rietz 361ᵃ Danach ist atel die hd. form, obwol auch Math. 124ᵇ adel m. hat (s. adel 1, 177). das d ist durch das folg. l erweicht, in der aussprache atl; das m. wird den harn selber, das f. die lache bezeichnen. nd. adel, addel, harn, mistjauche s. Kosegarten nd. wb. 102, Fromm. 5, 375, auch östr. aͦdel Fromm. 6, 86, wie bair., hess. adel n. Vilm. 4, mit derselben erweichung. dasselbe ist helgol. edel rinnstein Fromm. 3, 31ᵇ, ob auch mrh. hess. âl m. n. f. winkel zwischen zwei häusern, worin kot- und spülwasser abflieszt (Vilm. 7, Kehrein 38)?

Fremdwörter

exit_to_app aus: Deutsches Fremdwörterbuch

Grammatikalie

1693 Bedenken 48 obgleich diese Sachen der Jugend wohl möchten einleuchten/ so ist aber diese a[...]

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Zentrum für di­gi­ta­le Le­xi­ko­gra­phie der deut­schen Spra­che

Das Zentrum für digitale Lexikographie der deutschen Sprache hat zum Ziel, die deutsche Sprache in Gegenwart und Geschichte umfassend und wissenschaftlich verlässlich zu beschreiben. In Form dieses Portals bietet es Zugriff auf umfangreiche gegenwartssprachliche und historische Wortinformationen. Diese reichen von der Darstellung der Schreibweise, der Grammatik und der Bedeutungen eines Begriffs über die seiner typischen Verbindungen bis hin zur Beschreibung seiner Frequenz und Bedeutungsentwicklung. Die Suchergebnisse werden übersichtlich auf einer Ergebnisseite präsentiert, von wo aus die individuellen Ressourcen angesteuert werden können. Die ZDL-Portalseite befindet sich im Aufbau. Weitere Dienste und Ressourcen der Akademien und weiterer Projektpartner werden im Laufe des Projekts eingebunden.

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